Coronavirus: Aktuelle Informationen zum Spielbetrieb und Wettkampfwesen

Die Task Force des Fußball-und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW) informiert seine Vereine, dass Spiele ausschließlich unter Umsetzung der Verordnungen des NRW-Gesundheitsministeriums vom 10. März ausgetragen werden. Dies gilt auch für Entscheidungen der örtlichen Behörden, Veranstaltungen nur mit einer gewissen Personenanzahl stattfinden zu lassen. Aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Amateurspiele mit einem Zuschaueraufkommen in Höhe von 1.000 Zuschauern überschaubar ist, gilt hier das Vorgehen zur Prüfung des Einzelfallsin Absprache mit den zuständigen Behörden.

(Update 11.08.) Aktuell plant der FLVW die laufende Saison 2019/2020 wie vorgesehen bis zum Sommer 2020 zu Ende zu spielen, um Auf-und Absteiger zu ermitteln und Vereinen für die kommende Saison Planungssicherheit zu geben.Der FLVW steht mit den örtlichen Gesundheitsbehörden und Krisenstäben in Kontakt, um auf mögliche Entwicklungen umgehend zu reagieren und dies dann auch zu kommunizieren. Darüber hinaus gilt, dass im Fall einer diagnostizierten Corona-Infektion bzw. eines Verdachts mit Quarantäneanordnung im direkten Vereinsumfeld der Staffelleiter zu informieren ist. Dann wird das betreffende Spiel verlegt.Der Ausfall einzelner Spielerinnen und Spieler, die bei einem Verdacht nicht in direktem Kontakt zur Mannschaft standen und stehen, berechtigt grundsätzlich nicht zu einer Spielabsetzung. Hier ist die Verhältnismäßigkeit zu wahren, da in anderen Fällen von Erkrankungen und Verletzungen keine Absetzung möglich ist, um überhaupt einen geregelten Spielbetrieb betreiben zu können.„Der Ministerpräsident hat in der Pressekonferenz ausdrücklich das Solidarprinzip betont, dass auch ich noch einmal unterstreichen möchte. Alle Vereine sind daher aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spielerinnen und Spieler in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind. Das gilt auch für Fans von Amateurfußballvereinen“, appelliert Präsident Gundolf Walaschewski an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen.

Update 28.02.]: Der Verbands-Fußball-Ausschuss und der Verbands-Jugend-Ausschuss empfehlen das Handshake-Ritual aktuell auszusetzen, um unnötigen Körperkontakt zu vermeiden.

[Update 27.02.]: DFB-Arzt Meyer zu Corona: "Die Gesundheitsbehörden müssen entscheiden" (DFB.de/Link im rechten Seitenrand)

Oberste Priorität hat die Gesundheit der Menschen. Deshalb stehen der FLVW und seine Kreise in engem Kontakt mit den Behörden im Verbandsgebiet. Eine gegründete Task Force wird täglich die Lage verfolgen und die westfälischen Vereine umgehend über weitere Entscheidungen informieren.

Bis dahin bittet der FLVW, den Ratschlägen des Robert Koch-Instituts zu folgen: „Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.“

Alle aktuellen Informationen finden Sie dann auch auf www.flvw.de.

Weitere Informationen:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

https://www.dfb.de/news/detail/meyer-zu-corona-die-gesundheitsbehoerden-muessen-entscheiden-213456/