Michael Kluwe mit der Ehrennadel in Silber ausgezeichnet

In Anerkennung der Verdienste um die Leichtathletik wurde der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Ausschusses Höxter mit der Silbernen Ehrenandel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ausgezeichnet. Peter Westermann - Vizepräsident des FLVW für den Bereich Leichtathletik - würdigte in seiner Laudatio die Verdienste von Michael Kluwe.

"Bringt Begeisterung an die Basis!" – Diesen Wunsch äußerte Peter Westermann anlässlich der gut besuchten Tagung der Vorsitzenden der Kreis-Leichtathletik-Ausschüsse (VKLA) mit dem Verbands-Leichtathletik-Ausschuss (VLA) am Samstag SportCentrum Kaiserau.

Der Vizepräsident Leichtathletik des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) ergänzte: "Wir müssen uns mehr um die Zukunft der Leichtathletik Gedanken machen. Dabei darf nicht nur der Hochleistungssport im Fokus stehen. Wir haben genauso die Aufgabe, uns um alle Leichtathleten und Leichtathleten-Interessierten zu kümmern. Daher ist es erforderlich, in unserem Verband, in unseren Kreisen und in unseren Vereinen Begeisterung für unsere Sportart zu wecken, damit aus diesem Enthusiasmus heraus immer mehr Menschen den Weg zur Leichtathletik finden." 

Der Vizepräsident Leichtathletik des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) ergänzte: "Wir müssen uns mehr um die Zukunft der Leichtathletik Gedanken machen. Dabei darf nicht nur der Hochleistungssport im Fokus stehen. Wir haben genauso die Aufgabe, uns um alle Leichtathleten und Leichtathleten-Interessierten zu kümmern. Daher ist es erforderlich, in unserem Verband, in unseren Kreisen und in unseren Vereinen Begeisterung für unsere Sportart zu wecken, damit aus diesem Enthusiasmus heraus immer mehr Menschen den Weg zur Leichtathletik finden." 

Der große Wurf in puncto Begeisterung soll den Leichtathleten anlässlich der Deutschen Staffelmeisterschaften am 28./29. Juni 2020 in Bochum-Wattenscheid gelingen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) wird nämlich im kommenden Jahr wie 2019 die Staffeln wieder aus dem Programm der großen Deutschen Meisterschaften herausnehmen, um den Ablauf bei den Titelkämpfen in Braunschweig mediengerechter zu gestalten.

Die Zwischenlösungen bei den diesjährigen Meisterschaften waren für alle Betroffenen nicht zufriedenstellend, sodass Handlungsbedarf gegeben war. Das Programm bei den Deutschen Staffelmeisterschaften am letzten Juni-Wochenende 2020 im Wattenscheider Lohrheidestadion wird daher bis auf die Sprintstaffeln alle Mittelstreckenstaffeln, eine Schwedenstaffel, eine Mixed-Staffel und eine Hürden-Pendel-Staffel enthalten. Dabei soll ein Höhepunkt den anderen jagen. Ein attraktives Rahmenprogramm wird das sportliche Angebot abrunden, sodass auch mit einem großen Zuschauer-Zuspruch gerechnet wird. Circa 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zu dieser zweitägigen Veranstaltung erwartet. Peter Westermann ist fest davon überzeugt, dass diese neue Event-Form gut angenommen wird.

Großes Lob für Melanie Neitzel und Michael Blomeier

Doch die Faszination der Leichtathletik soll im kommenden Jahr nicht nur von den deutschen Staffelmeisterschaften ausgehen. Peter Westermann lobte das große Engagement von Melanie Neizel (Wettkampfwartin) und Michael Blomeier (zweiter VLA-Vorsitzender), die sich zurzeit in zwei verschiedenen Arbeitsgruppen Gedanken über die Zukunft der Leichtathletik machen und schon Zwischenergebnisse vorlegen konnten. "Wir müssen einmal den Mut haben, neue Dinge auszuprobieren. Wenn wir dann merken, dass die von uns eingeschlagenen Wege nicht so genial waren, dann müssen wir offen darüber sprechen und gegebenenfalls Kursänderungen vornehmen", sagte Peter Westermann.

Winfried Vonstein berichtete über die Leistungssportförderung im FLVW. "Im Vergleich zu anderen Landesverbänden stehen wir auf diesem Gebiet recht gut da. Nimmt man die Deutschen Nachwuchsmeisterschaften als Bewertungsgrundlage, dann sind wir hinter Bayern der zweitstärkste Verband im DLV und liegen damit noch vor Baden-Württemberg und dem LV Nordrhein", berichtete der Leistungssport-Manager des FLVW.

Sponsoring von goldgas enorm wichtig für Nachwuchsförderung

Im kommenden Jahr soll die erfolgreiche Arbeit trotz begrenzter Mittel weiter fortgeführt werden. "Das Grundkonzept steht. Wir haben eine Zielvereinbarung mit dem DOSB, DLV und dem Landessportbund abgeschlossen, sodass wir auf dieser Basis weiterarbeiten können", erläuterte Vonstein.

Zurzeit werden 92 Athletinnen und Athleten, die die Förderrichtlinien erfüllen, im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) gefördert. Große Unterstützung erhält der FLVW auf diesem Gebiet durch seinen Partner goldgas, der ein Sichtungscamp ermöglicht, bei dem von den potenziellen Kaderathletinnen und -athleten die Vorläuferfähigkeiten und Grundfertigkeiten getestet werden. Dabei soll herausgefunden werden, ob den bisher erbrachten Leistungen ein gewisses Talent zugrunde liegt oder ob sie auf bestimmte Trainingsmethoden zurückzuführen sind.

Das Unternehmen goldgas finanziert zudem eine Komplett-Ausrüstung einschließlich Tasche und Socken für alle Kaderathletinnen und -athleten, die das Wir-Gefühl unter den jungen Sportlerinnen und Sportlern fördert und eine hervorragende Außenwirkung hat.